Weiß demnächst ohne Eis?

Wer kennt den Eisladen in Weiß nicht. Im Sommer der beliebteste Laden im Zentrum von Weiß. Schon letztes Jahr hatte sich eine Person beschwert, dass durch die auf dem Bürgersteig aufgestellten Tische und Stühle kein Platz wäre für den Durchgang mit Kinderwagen. Allein aus diesem Grunde mussten, laut dem Rodenkirchener Ordnungsamt, die Tische und Stühle auf der Straßenseite entfernt werden.
In diesem Jahr wurde bereits früh versucht, eine erweiterte Baugenehmigung zu bekommen. Leider ist dies nicht gelungen. Wer schon einmal in Rodenkirchen oder auch in Köln an ähnlichen Objekten wie Eisdielen, Gaststätten bzw. Außengastronomien vorbei ging, weiß ganz genau dass diese Entscheidung für die Eisdiele in Weiß mehr als übertrieben ist.


Wir haben diese Situation einmal fototechnisch nachgestellt, um den Sachverhalt zu beleuchten und um der Stadt ein paar Argumente an die Hand zu geben, diese Entscheidung zu überdenken. Wie Sie an dem Foto sehen, ist genügend Platz sogar für einen Zwillingskinderwagen. Sie kommen leicht hindurch ebenso Rollatoren und Rollstühle.


Jeder Eisladen in Deutschland ist darauf angewiesen im Sommer den Umsatz für das ganze Jahr zu erwirtschaften, um z.B. seine Familie zu ernähren und ein nötiges Einkommen zu haben. So kann man sich sicher vorstellen, dass, wenn 6-8 Sitzplätze fehlen, die Rechnung nicht mehr aufgeht und aus diesem Grund die Eisdiele eventuell schließen muss, da ja logischerweise weniger am Ende des Tages übrig bleibt. Bitte, bitte liebe Stadt, lasst uns den Eisladen hier in Weiß, denn ohne Eis in Weiß ist der Sommer mehr als traurig.   

Ralf Perey

Kommentare

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  • Ditti Bürgin (Freitag, 12. April 2013 08:47)

    Seit nun 15 Jahren pendle ich monatlich zwischen einem kleinen Dorf nahe St. Moritz und Weiss. Das Eis-Cafe auf der Ruhr war immer auf meinem Besucherprogramm. Die Herzlichkeit, der gute Kaffee, das
    Eis und die freundlichen Worte sind ein sozialer Bestandteil des Lebensraum Weiss. Schade, wenn wegen Paragraphen und politischer Hürden die Grundwerte einer Gemeinschaft nicht mehr gelebt werden
    dürfen. In diesem Sinne, freue ich mich auf den nächsten Kaffee, im Sonnenschein bei Antonio... Mit den besten Wünschen aus der Schweiz -Ditti Bürgin

  • Heribert Jünger (Mittwoch, 28. November 2012 17:29)

    Auch wenn ich nur noch gelegentlich nach Weiß komme, finde ich dass hier wieder ein Stück vom Weißer Dorfleben abgeschnitten worden ist. Leider erleben wir nicht zum Ersten Mal, dass die
    Befindlichkeit Einzelner über das Wohl der Allgemeinheit gestellt wird! Hoffen wir also, dass diesmal die aus fadenscheinigem Grund erlassene Verfügung des Ordnungsamtes zum Wohl des Weißer
    Gemeinwesens noch mal revidiert wird!

  • Hans-Theo Oleff (Freitag, 14. September 2012 08:16)

    Man kann sich über manche Zeitgenossen nur wundern, aber die waren Gesichtslosen sind die Mitarbeiter vom Ordnungsamt, die diesen spaßfreien Idioten auch noch Recht geben.Ich glaube das diese
    spaßfreien die Außenbestuhlung der Eisdiele in südlichen Urlaubsländern gut finden.

  • Iris Januszewski und Familie (Dienstag, 11. September 2012 22:14)

    Sehr geehrte Redaktion,

    ich bin über diesen Sachverhalt sehr verwundert. Gerade hinsichtlich des Ausverkauf von Weiß. Keine Bank, kein Einkaufsmöglichkeit und vielleicht demnächst keine Eisdiele - ein
    generationsübergreifender Treffpunkt. Wie kleinkarriert muss man sein - so kann man einen wunderschönen Stadtteil der mit Leben erfüllt war, zum klinischen Notfallpatienten herunterwirtschaften.
    Liebe Weißer, Einsatz lohnt sich - für die kleinen Oasen und die kleinen Sozialräume in Weiß.
    Lieben Gruß - Iris Januszewski und Familie

  • Ulf Below (Dienstag, 11. September 2012 10:02)

    Ich kann die Entscheidung des Ordnungsamtes nicht verstehen. Wie das nachgestellte Bild zeigt, sind die vorgetragenen Argumente des Amtes nicht haltbar. Es liegt also nahe, dass hier vielleicht
    andere Interessen den Ausschlag gegeben haben. Die Stadt klagt über hohe Kosten und gleichzeitig vernichtet sie Eikommensquellen. Das mag verstehen wer will, ich jedenfalls nicht. Aber ein Amtsleiter
    der sich für Gebühren für Warteschlangen einsetzt zeig, dass er von der Realität keine Ahnung hat. Geld kopromißlos raffen wollen kann auch ein Bumerang werden. Das Eiscafe in Weiß ist eben ein
    Bestandteil des Ortes und muß bleiben.

  • Kirsten Bergmann (Montag, 10. September 2012 20:31)

    Hallo Herr Perey,

    ich bin doch ziemlich entsetzt über diesen Artikel.

    Als ich noch mit Kinderwagen durch Sürth und Weiss fahren musste, hatte ich deutlich mehr Probleme mit den parkenden Autos auf dem Bürgersteig. Ich musste mehr auf der Strasse schieben als auf dem
    Fußweg.
    Ich habe hier das OA gebeten mal besser zu kontrollieren und die Abstände zu dem Hauswänden anzuschauen – es ist nichts passiert.
    Die Stühle vor der Eisdiele waren nie ein Hinderniss und man wurde immer freundlich “durchgewunken”.

    Ich kann nicht verstehen, warum eine Mutter/Vater sich über eine Eisdiele beschwert (wo sicherlich in ein paar Jahren auch ihre Kinder gerne Eis essen gehen), wo es doch ganz andere Hindernisse zu
    umschiffen gibt.
    Ausserdem haben wir hier nicht viele Möglichkeiten ein Eis zu essen.

    Sehr schade, daß so einer Beschwerde vom OA nachgegangen wird, aber die vielen Autos weiterhin die Fußwege ohne Sanktionen zuparken dürfen.

    Wir wünschen der Eisdiele in Weiss alles Gute und hoffentlich noch viele Jahre im Kreise ihrer Eisliebhaber und Stammgäste.

    Wer auch immer sich beschwert hat, sollte bitte auch mal darüber nachdenken, daß die Eisdiele auch ein Treffpunkt für viele ältere Weisser und Sürther ist und diese “Begegnungsstätten” sind in
    unserer Gegend spärlich.

    Viele Grüße aus Sürth,
    Kirsten Bergmann

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